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Eigentlich frühstücken die Italiener nicht. Am Morgen heißt es „und caffè e via“ , ein starker Kaffee und ab die Post. Zwar bieten heute die meisten Hotels ein Frühstück (Colazione), das mit Brötchen, Butter und Konfitüre nordeuropäischen Gepflogenheiten entspricht, Italiener begnügen sich jedoch mit einem schnellen Caffè oder Cappuccino in der Bar, eventuell mit Gebäck dazu.

Zwei warme Mahlzeiten, mittags und abends, sind Pflicht. Zum Mittagessen (Pranzo) begibt man sich in der Regel gegen 12.30 Uhr oder 13.00 Uhr, Abendessen (Cena) hingegen erhält man fast nirgends vor 20.00 Uhr. In Italien besteht ein Mittag- oder Abendessen immer aus einem ersten Gang (Primo) mit Teigwaren oder Suppe und einem zweiten Gang (Secondo) mit einem Fleisch- oder Fischgericht. Die Süßen erwartet nach dem Secondo noch ein Dolce als Stück Kuchen (torta) oder halbgefrorenes(semifreddo) oder ein Eis (Gelato).

Zum Abschluss einer Mahlzeit trinkt man den Caffè espresso- ein guter Kaffee ist wie wir- Heiß, stark und süß- sagen die Italiener von sich. Viel beliebter ist bei ausländischen Romreisenden der Cappuccino, ein starker Caffè mit viel heißer Milch und dem berühmten Milchschäumchen obenauf. Aber Achtung: Milchkaffee trinken die Italiener nur vormittags! In Rom gibt es über 5000 Bars, deren Mittelpunkt die Espressomaschine ist. Die Wahl des richtigen Kaffees ist für den Römer eine Wissenschaft für sich. Den Espresso, der in Rom schlicht caffè heißt, gibt es doppelt (doppio), korrigiert ( corretto) mit Grappa, Cognac oder Bitter, sogar schwach und verlängert. Noch variantenreicher ist der Cappuccino: man kann ihn hell oder dunkel (chiaro oder scuro) in verschiedenen Temperaturen und mit mehr oder weniger Schaum zu sich nehmen. Ein einfacher Milchkaffee ist ein Caffelatte oder Macchiato.

Viel Spaß!

Heißhunger?

Wer schnell etwas Warmes im Bauch haben will (so wie wir J ) und dabei günstig wegkommen will, der probiere eines der Tellergerichte in einer tavola calda (Schnellimbiss), die meist Montag bis Samstag geöffnet sind. Z.B.: Fantasie del Pane, Via Goito 9 beim Bahnhof oder FiorFiore, Via delle Croce 17 an der spanischen Treppe.

Roms berühmteste Eisdiele: Giolitti in der Via del Vicario 40…nur ein paar Schritte vom Parlament entfernt- hier gehen täglich 500 kg Eis über die Ladentheke

 

Das kulinarische Angebot in Rom ist sehr abwechslungsreich und reicht von ausgezeichneter Küche der berühmtesten Köche internationalen Niveaus bis zur typisch römischen Küche mit ihrer Vielfältigkeit; von der jüdischen Küche zur Zubereitung von Schalentieren über Spezialitäten aus Latium bis hin zu ausgezeichneten Fischgerichten.

Typische Gerichte der römischen Küche sind die „coda alla vaccinara“, Schwänze junger Rinder in Wein mit Tomaten und Pfefferschoten gekocht, die „pajata“, Kalbsmagen mit Tomatensoße, das „abbacchio alla scottadito“ (Milchlammkotteletts), oder die „trippa alla romana“ (KuttelnSupplì al Telefono, frittierte Reisklößchen gefüllt mit Mozzarella, gefüllte Zucchiniblüten und Bruschette geröstete Brotscheiben mit Öl und Knoblauch oder auch in vielen anderen Varianten, beispielsweise mit Tomaten. Eine weitere römische Spezialität sind verschiedene Zubereitungsarten von jungen Artischocken, beispielsweise „alla Romana“ mit Knoblauch und Minze im Ofen gedünstet oder fritiert „alla Giudia“, und aus der jüdisch-römischen Küche kommt das beliebte Baccalà, frittierte Kabeljaufilets, die oft als Imbiss zwischendurch gegessen werden. in Tomaten-Minzsoße), die mit der Zeit immer weiter verfeinert wurden und heute wahre Spezialitäten sind. Schmackhaft sind auch die

Auch zwei der berühmtesten Nudelgerichte kommen aus Rom, die „bucatini (dickere Spaghetti mit einem Loch) all’amatriciana“, mit Bauchspeck in der Tomatensoße, und die „spaghetti alla carbonara“, die der Legende nach in der Besatzungszeit für amerikanische Soldaten als Ersatz für deren typisches Frühstück mit Speck und Ei erfunden wurden.

Die traditionellen Restaurants der Stadt mit echten römischen Spezialitäten befinden sich überwiegend in Testaccio rund um den früheren Schlachthof.