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Dienstag, 3.10.06

08:30 Uhr Einigkeit und Recht und Freiheit...

Den Tag der Deutschen Einheit feiern wir heute mal im Vatikan. Das Wetter ist immer noch prächtig und ich freu mich auch schon auf den Tag. Das Frühstück hat heute auch besser geschmeckt- dank Milchbrötchen und Nutella.

10:00 Uhr ääähhmmm... wo ist denn das Ende der Schlange?

Na gut, ich hab ja mit allem gerechnet, als es hieß wir besuchen die Vatikanische Museen. Aber das die Schlange, die sich um 5 Ecken zieht, so lang ist?! Frau Stari wehrt unterdessen schon alle Protest- und Beschwerderufe ab, indem sie die Arme hochreißt und sagt: „Ich will nichts hören!“ Clever gemacht...

Endlich im Gebäude selbst angekommen schlängeln wir uns weiter durch die Sicherheitskontrollen (echt witzig, ständig hat es gepiept, keiner hat was gemacht...). Unsere lustige Truppe macht sich gleich auf den Weg in die Sixtinische Kapelle, der von den Museumsmenschen so geschickt ausgeschildert wurde, dass wir durch alle anderen Etagen und Räume durch mussten. In der Kapelle war das Fotografieren auch verboten, deshalb freute ich mich kurz über die schönen Bildchen und suchte schnell mit den Mädels das Bistro und die vatikanische Post.

15:00 Uhr Habemus Papam- oder eher habemus hungera et durstera

Heiliger, ich bin beeindruckt! Ich kann es gar nicht glauben auf dem Petersplatz zu stehen, den ich ja sonst nur im Fernsehen gesehen hab. Fleißig halte ich die denkwürdigen Momente mit meiner Kamera fest.

Die ganze Kolonne schlängelt sich jetzt durch die nächsten Sicherheitskontrollen, aber alle hatten sich ordnungsgemäß gekleidet und die ‚Waffen’ zu Hause gelassen.

Wenige Augenblicke später (ich war immer noch total durch den Wind) betraten wir voller Ehrfurcht den Petersdom. Ich hatte ja schon einige schöne Kirchen gesehen- aber mir blieb die Luft weg. Wir hatten nicht viel Zeit, deshalb steuerte ich gleich die Kuppel und den Altar an, Herr Schmidt und Frau Stari klärten uns noch über die ein oder andere Statue oder Säule auf. Ich glaube, die meisten wollten nur noch zurück nach Castelfusano- ganz besonders in dem Moment, als wir die 652 Stufen zur Kuppel hochsteigen sollten. (Fahrstuhl nur für die Studienfahrt- Invaliden...) Wir versuchten den Sicherheitsleuten noch einzureden, dass wir Karten für den Fahrstuhl haben, aber die riefen nur noch: Herr Schmiiiiieeeetttt! Wahrscheinlich hatten sie zuviel Angst vor uns ;-)



17:00 Uhr Die Aussicht!

...hat für alle Blasen an den Füßen und Beulen am Kopf entschädigt. Ich habe keine Ahnung wie große Menschen den Aufstieg zur Kuppel geschafft haben.
Das war aber schnell vergessen. Alex und ich versuchten die Kuppel zu umrunden und haben einfach alles fotografiert, was nach Sehenswürdigkeit aussah.


Dann ging es die ganzen Stufen wieder runter und die Truppe teilte sich auf. Ein paar ( na gut- die meisten) machten sich gleich auf den Weg zur nächsten Metro ins Camp, während wir, d.h. Möre, Pascal, Kroppi, Franzi, Jenny, Albert, Mandy, Bagger und ich, noch ein wenig von Rom genießen wollten. Als erstes musste ein schönes Restaurant her, das auch bald gefunden wurde. Hm, es gab Pizza, Eis, Tiramisu, Espresso, Latte Macciato, usw., sehr lecker.!

21:00 Uhr Colloseum gefunden

Nach unserem Restaurant- Besuch wurde es Zeit den Weg zum Colloseum zu finden. Dank Mandy+ Stadtplan lief das ganz planmäßig ab. Bei Nacht ist Rom einfach der helle Wahnsinn. Kroppi und Albert machten einen Sport daraus, einen Zebrastreifen zu überqueren, ohne von den Autos angefahren zu werden. Ich hab mir manchmal schon die Augen zugehalten. Ist aber alles gut gegangen!

23:00 Uhr Busparty, Die Zweite

Unser Bus brachte uns zurück ins Camp. Während der Fahrt startete die Mission: ‚Regina back to life’, die für einige Lacher sorgte. Aber als unsre schlauen Jungs den Kopf zur Dachluke rausstreckten, wurde Olaf richtig böse...Denkt dran: Ohne Kopf lebt es sich schlecht! (Originalton Olaf)

Dieser Abend endete mit den üblichen Szenen: angeheiterte 12’ er, genervte Lehrer und lustige Kinderlieder.