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Mittwoch, 4.10.06

8:30 Uhr verregneter Mittwoch

In der Nacht hatte es ganz schön geschüttet, aber das hält unsere 12’ er nicht von einem 2.Badetag ab. Die Mehrheit macht sich nach dem gewohnten Frühstück auf zum Strand. Eine kleine Gruppe von 13 Schülerinnen/Schülern (zu der auch ich gehöre) verzichtet auf lieber auf Nieselregen und nassen Sand- wir fahren in das ca. 1 Stunde entfernte Tivoli in die Villa d’ Este. Frau Stari, Frau Kirmse, Frau Stoiber und Herr Friedel schließen sich uns an.

10:00 Uhr Wasserspiele en masse

Uns wurde wirklich nicht zuviel versprochen- die Villa an sich ist nicht so interessant- wir gehen gleich in den großen Garten. Unzählige Brunnen, Wasserspiele und Fontänen sprudeln hier munter vor sich hin. Das Wetter hält soweit durch, aber nass wird man sowieso...



Als unser Rundgang beendet ist probieren wir zum letzten Mal echtes italienisches Essen und treffen dabei auch auf unsere Lehrer: Frau Stoiber und Herr Friedel spendieren noch ihren Rest Pommes und Brötchen.

14:00 Uhr Badespaß in hohen Wellen


Alle Gruppen treffen sich am Strand von Castelfusano wieder. Die ‚Badegruppe’ hechtet sich durch riesige Wellen, die ‚Papstgruppe’ zeigt begeistert & stolz die Bilder von der Papstaudienz und meine ‚Tivoligruppe’ erzählt von Wasser, das Musik machen kann.

Ein paar Volleyballspiele und Operationen am Fuß später steigen alle zufrieden und geschafft in den Bus, der uns ins Camp zurückbringt.


18:00 Uhr Henkersmahlzeit?!

So, frisch geduscht und in trockenen Klamotten erwarten wir unser letztes Abendmahl. 1.Gang: wie immer, Nudeln. 2.Gang: wie immer, Salat und heute eine Hähnchenkeule. Das arme Vieh wurde anscheinend nicht richtig gerupft, auf den Tellern präsentiert es sich in einem schönen Federkleid J Es ist zwar ganz schön viel Salz und Olivenöl dran, ich versuche mir vorzustellen, das muss so sein. Egal, im Bungalow wartet natürlich die 5- Minuten- Terrine...

21:00 Uhr Syrtaki, was ist das denn?

Diese und weitere Fragen stellten sich viele Schüler, als es hieß: wir tanzen einen Syrtaki um den Lehrer- Bungalow. Eine Wahnsinnsidee! Die Jungs haben alles ganz genau durchgeplant: zunächst stand eine Generalprobe auf dem Plan. Schnell noch die komplizierte Choreografie erklärt und hoch das Bein! Irgendwie haben sich alle diebisch gefreut, es sah jetzt schon total profi- mäßig aus.

22:00 Uhr ANGRIFF

Die gesamte Meute macht sich auf den Weg zum Lehrerbungalow. (Ich verfolge das Treiben lieber mit einer Videokamera, um die Bilder für die Nachwelt festzuhalten) Auf Zehenspitzen stehen alle bereit zum Angriff. Auf Kommando verteilen sich alle auf die ausgemachten Positionen. Die Lehrer gucken erst mal komisch und warten ab (wie immer, wenn Schüler etwas aushecken) . Das Kamerateam nimmt ebenso die Plätze ein und dann geht die Musik los. Die nächsten 5 Minuten sind das, was ich als Höhepunkt der ganzen 12 Schuljahre bezeichne... Die lustige Schülerkette rennt grölend um den Bungalow, Lehrer sehen sich ratlos, aber amüsiert an und ich kann mich kaum halten vor Lachen. Nächste Runde: unsere lieben Lehrer stehen auf und reihen sich in die immer noch grölende Schülerkette mit ein. Jetzt tanzt die lustige Schüler- Lehrer- Kette zu griechischer Musik. Ein Meilenstein. Ein Wahnsinn.

 

Felix Schuster erklärt sich nach dieser Tanzakrobatik zum Redner der 12’ er, besteigt einen großen Stein und hält die Rede seines Lebens. Lauthals bedankt er sich schon mal bei unseren Tutorinnen und Tutoren (+ Herrn Schmidt) und wir werden gar nicht mehr fertig mit klatschen und brüllen. ..

23:00 Uhr hmmmmm....

Die freigewordenen Emotionen veranlassen die Klassenstufe dazu, die Studienfahrt mit einer Terrassenparty ausklingen zu lassen. Ein Sieg muss gefeiert werden!

Das sehen die Carabinieri und Campwächter etwas anders...Sie fahren in ihrem Auto vor, bleiben erst mal ne Weile sitzen. Wir gucken uns an wie die Affen im Zoo- nichts passiert. Ich sage zu den anderen, es wäre besser schnellstmöglich zu verschwinden. Nunja...Da stieg Carabinieri auch schon aus und brüllte rum. Huch! Stuhl geschnappt und abgehauen. Über den Buschfunk kamen Gerüchte auf, wenn die lustigen Wächter noch mal kommen müssten, gäbe es ne Anzeige für jeden- und Geldstrafe. Wir setzten die Party einfach im Flüsterton fort. So endet dieser Abend...